Arbeit, Teilhabe & Inklusion

Arbeit, Teilhabe & Inklusion

Social Impact · Berlin

Arbeit, Teilhabe
& Inklusion.

Jeder Mensch bringt Fähigkeiten mit. Entscheidend ist, ob eine Gesellschaft Möglichkeiten schafft, diese Fähigkeiten einzubringen, weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen.
MIT
MACHEN
Teilhabe beginnt mit Möglichkeiten

Arbeit bedeutet mehr als Einkommen.

Arbeit kann Struktur geben. Sie schafft Begegnung, Erfahrung, Verantwortung und Zugehörigkeit.

Sie ermöglicht Menschen, eigene Fähigkeiten einzusetzen, neue Kompetenzen zu entwickeln und an gemeinsamen Prozessen mitzuwirken.

Genau deshalb sind Arbeit, berufliche Teilhabe und Inklusion für uns eng miteinander verbunden.

Wir arbeiten mit Partnern zusammen, die Menschen mit Beeinträchtigung berufliche Perspektiven eröffnen und unterschiedliche Formen von Beschäftigung und Qualifizierung ermöglichen.

Inklusion bedeutet nicht, Menschen irgendwo mitmachen zu lassen. Sondern Strukturen so zu gestalten, dass Mitmachen selbstverständlich wird.

Arbeit · Teilhabe · Perspektive
01 · Arbeit
Können.

Arbeit macht Fähigkeiten sichtbar.

Ein Produkt entsteht, weil Menschen etwas können.

Sie prüfen, sortieren, gestalten, produzieren, verpacken, organisieren oder kontrollieren.

Diese Leistungen sind nicht weniger professionell, nur weil sie in einem sozialen Arbeitskontext erbracht werden.

Genau das ist uns wichtig: Arbeit ernst zu nehmen. Und Menschen nicht auf Unterstützungsbedarf zu reduzieren.

01

Fähigkeiten

Menschen bringen unterschiedliche Stärken, Erfahrungen und Talente in Arbeitsprozesse ein.

02

Entwicklung

Berufliche Bildung und praktische Erfahrung können neue Kompetenzen und Perspektiven eröffnen.

03

Verantwortung

Arbeit bedeutet, Teil eines gemeinsamen Ergebnisses zu sein und einen konkreten Beitrag zu leisten.

02 · Teilhabe
Dabei.

Teilhabe heißt, wirklich beteiligt zu sein.

Teilhabe entsteht nicht allein dadurch, dass Menschen anwesend sind.

Sie entsteht, wenn Aufgaben sinnvoll sind, Leistungen gebraucht werden und Menschen Teil eines realen Prozesses sind.

Für uns bedeutet das: Werkstatt-Partnerschaften sollen dort entstehen, wo sie fachlich sinnvoll sind und einen echten Beitrag zur Umsetzung leisten.

Zum Beispiel bei Produktion, Verpackung, Etikettierung, Konfektionierung oder anderen geeigneten Arbeitsschritten.

Teilhabe wird dann glaubwürdig, wenn aus „für Menschen“ ein „mit Menschen“ wird.
03 · Inklusion
Normal.

Inklusion sollte nichts Besonderes sein.

Das Ziel von Inklusion ist nicht, Unterschiede unsichtbar zu machen.

Es geht darum, dass unterschiedliche Voraussetzungen nicht automatisch zu Ausschluss führen.

Menschen brauchen unterschiedliche Rahmenbedingungen, Unterstützung oder Arbeitsformen.

Entscheidend ist, dass daraus Möglichkeiten entstehen statt Grenzen.

01
Unterschiedlichkeit anerkennen. Menschen arbeiten, lernen und entwickeln sich auf unterschiedliche Weise.
02
Strukturen anpassen. Gute Arbeitsbedingungen entstehen, wenn Aufgaben und Unterstützung zu den Menschen passen.
03
Leistung respektieren. Arbeit verdient Anerkennung unabhängig davon, unter welchen Bedingungen sie erbracht wird.
04 · Perspektiven
Weiter.

Gute Arbeit kann Türen öffnen.

Berufliche Teilhabe kann sehr unterschiedliche Formen haben.

Für manche Menschen ist ein geschützter oder unterstützter Arbeitsbereich langfristig passend.

Für andere kann berufliche Bildung, Qualifizierung oder praktische Erfahrung ein Schritt in Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt sein.

Deshalb ist es wichtig, Menschen nicht in einem einzigen Modell festzuhalten, sondern individuelle Perspektiven zu ermöglichen.

05 · Unsere Rolle
Verbinden.

Wir können nicht alles lösen. Aber wir können Zusammenarbeit ermöglichen.

Unsere Rolle liegt darin, Produkte, Hersteller, Unternehmen und geeignete Partner miteinander zu verbinden.

Wo es fachlich passt, können soziale Einrichtungen Teil dieser Wertschöpfung werden.

So entstehen Projekte, bei denen wirtschaftliche Anforderungen und soziale Teilhabe nicht gegeneinanderstehen.

Sondern miteinander funktionieren.

Arbeit · Teilhabe · Inklusion

Am Ende geht es um etwas ziemlich Einfaches.

Menschen möchten etwas können.

Sie möchten gebraucht werden.

Sie möchten lernen, Verantwortung übernehmen und Teil eines gemeinsamen Ergebnisses sein.

Genau deshalb betrachten wir soziale Teilhabe nicht als Zusatz zu wirtschaftlichem Handeln.

Sondern als eine Möglichkeit, Wirtschaft menschlicher, vielfältiger und besser zu machen.

Inklusion beginnt nicht mit einem guten Vorsatz.
Sie beginnt dort, wo Menschen wirklich mitmachen können.

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